Auch in den Ferien finden die Bündnistreffen statt. Es gibt schon einiges zu tun, der erste Bildungsstreiktag ist schon am 22.4.!
Obwohl es im Bildungssystem an allen Ecken brennt, haben in letzter Zeit vor allem die Universitäten mit den Besetzungen ihrem Ärger Luft gemacht. In Bayern trugen nun auch die Schüler_innen den Protest auf die Straße: Am 12.2. demonstrierten bayernweit knapp 10.000 Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern in mehreren bayrischen Großstädten. Schon zuvor hatte die Unzufriedenheit zur Besetzung einer Schule in Nürnberg am Donnerstag, den 11.2., geführt; das Dürer-Gymnasium wurde im Anschluss an eine Vollversammlung besetzt. Die Schüler_innen stellten allgemeine Forderungen an die bayrische Landesregierung und schulinterne Forderungen an ihre Schulleitung. Die mangelnde Fähigkeit der Schulleitung, sich mit den Problemen der Schüler auf demokratischem Wege auseinanderzusetzen führte am Abend dazu, dass die Besetzung durch die Polizei beendet wurde. Das Direktorat will des weiteren an drei der Besetzenden, die als angebliche „Rädelsführer“ bezeichnet werden, ein Exempel statuieren: ein Disziplinarausschuss soll über einen möglichen Schulausschluss entscheiden. Besonders erstaunlich erscheint auch die Behauptung einer Lehrkraft, von der man in den Nürnberger Nachrichten online lesen kann; die Schüler_innen wüssten gar nicht, worum es geht. Offensichtlich wird den Erwachsenen und Fast-Erwachsenen, die auf dem Dürer Gymnasium kurz vor dem Abitur stehen, die Fähigkeit abgesprochen, Eigenverantwortung und Mitsprache innerhalb der Gesellschaft auszuüben.
Diese Besetzung facht die Debatte um ein besseres Bildungssystem hoffentlich weiter an und zeigt, dass die Proteste alle angehen, die dem maroden Bildungssystem ausgesetzt sind. Nicht nur die Lernenden an anderen Schulen können sich von dieser Aktion angesprochen fühlen, sondern auch die Eltern, deren Kinder die Schulen besuchen müssen, die Auszubildenden, die einmal Schulen besucht haben und alle Menschen in Deutschland, denen die eigene Bildung und die Bildung ihrer Kinder nicht egal sein kann.
Wir halten die Forderungen der Schüler_innen für absolut angebracht und ihre Erfüllung für dringend notwendig. Das Verhalten des Direktorats, sich des staatlichen Repressionsapparates zu bedienen, steht in einem unverständlichen Missverhältnis zum friedlichen zivilen Ungehorsam der überwiegend Minderjährigen, die in demokratischem Bewusstsein ihre Rechte einfordern. Wir unterstützen die Forderungen der Besetzenden und fordern die Einstellung aller Repressionsmaßnahmen gegen die Besetzenden!
Solierklärung an die Besetzer des Dürergymnasiums Nürnberg Obwohl es im Bildungssystem an allen Ecken brennt, haben in letzter Zeit vor allem die Universitäten mit den Besetzungen ihrem Ärger Luft gemacht. In Bayern trugen nun auch die Schüler den Protest auf die Straße: Am 12.2. demonstrierten bayernweit knapp 10.000 Schüler, Lehrer und Eltern in mehreren bayrischen Großstädten. Schon zuvor hatte die Unzufriedenheit zur Besetzung einer Schule in Nürnberg am Donnerstag, den 11.2., geführt; das Dürer-Gymnasium wurde im Anschluss an eine Vollversammlung besetzt. Die Schüler_innen stellten allgemeine Forderungen an die bayrische Landesregierung und schulinterne Forderungen an ihre Schulleitung. Die mangelnde Fähigkeit der Schulleitung, sich mit den Problemen der Schüler auf demokratischem Wege auseinanderzusetzen, führte am Abend dazu, dass die Besetzung durch die Polizei beendet wurde. Das Direktorat will des weiteren an drei der Besetzenden, die als angebliche „Rädelsführer“ bezeichnet werden, ein Exempel statuieren: ein Disziplinarausschuss soll über einen möglichen Schulausschluss entscheiden. Diese Besetzung facht die Debatte um ein besseres Bildungssystem hoffentlich weiter an und zeigt, dass die Proteste alle angehen, die dem maroden Bildungssystem ausgesetzt sind. Nicht nur die Lernenden an anderen Schulen können sich von dieser Aktion angesprochen fühlen, sondern auch die Eltern, deren Kinder die Schulen besuchen müssen, die Auszubildenden, die einmal Schulen besucht haben und alle Menschen in Deutschland, denen die eigene Bildung und die Bildung ihrer Kinder nicht egal sein kann. Wir halten die Forderungen der Schüler_innen für absolut angebracht und ihre Erfüllung für dringend notwendig. Das Verhalten des Direktorats, sich des staatlichen Repressionsapparates zu bedienen, steht in einem unverständlichen Missverhältnis zum friedlichen zivilen Ungehorsam der überwiegend Minderjährigen, die in demokratischem Bewusstsein ihre Rechte einfordern. Wir unterstützen die Forderungen der Besetzenden und fordern die Einstellung aller Repressionsmaßnahmen!
Am Montag ist wieder Bündnistreffen!
In den beiden letzten Wochen haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in denen morgen nach Möglichkeit weitergearbeitet werden soll. Und da auch in den nächsten Wochen schon wichtige Termine anstehen (Vernetzungstreffen, Bildungsgipfel etc.), ist es wichtig, am Ball zu bleiben und Kontinuität in unsere Arbeitsweise zu bringen.
Deshalb kommt zahlreich!
Diskussionsthema wird diesmal die Nutzung des Emailverteilers sein.
Am Samstag, 30.1., findet in Frankfurt eine Bundesweite Demo im Rahmen des Bildungsstreik statt.
Damit soll auf die Mißstände im Bildungssystem aufmerksam gemacht werden.
Für Freie Bildung, Selbstbestimmtes Leben und Lernen und eine Demokratisierung aller Lebensbereiche braucht es uns alle auf den Straßen, um gemeinsam für unserere Ziele zu kämpfen! Kommt mit nach Frankfurt!
Heidelberger Treffpunkt um 11:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof (um Gruppen für Gruppentickets zu bilden)
Details zur Zugverbindung:
Heidelberg Hbf ab 11:21 Gleis 3
Frankfurt am Main Hauptbahnhof ab 12:58
U U4 U-Bahn Richtung: Bockenheimer Warte, Frankfurt am Main Ankunft 13:01
Am letzten Montag haben wir mit 37 Leuten auf dem Bündnistreffen einen ordentlichen Start gehabt. Wir haben uns alle auf den neuesten Stand der Dinge gebracht und ein wenig reflektiert und diskutiert. Aber es bleibt noch viel zu tun: Wir müssen wieder anfangen, in AGs zu arbeiten und sollten auch ein paar grundsätzliche Dinge noch besprechen. Darum sieht die Tagesordnung für nächsten Montag wie folgt aus:
1. Vorstellungsrunde
2. Berichte aus den einzelnen Gruppen
3. Termine im Sommer
4. Kleine Einführung in die sinnvolle Verteilernutzung
5. AG-Phase
6. Vorstellung der AG-Arbeit
7. Diskussion in Kleingruppen zum Thema Diskussionskultur
Zeitrahmen: 18 – 21 Uhr. Bitte seid pünktlich, damit wir auch wirklich um 21 Uhr fertig sind.
Das Treffen findet noch einmal um 18h im ZFB in der Albert-Überle-Straße 3-5 statt, bis wir einen größeren Raum gefunden haben.
Am 23.1.2010 wird in Freiburg eine Demo gegen die Zusammenarbeit von Schule und Militär stattfinden. Aufgerufen dazu hat das Freiburger Bildungsstreikbündnis. Hintergrund ist die am 4.12.2009 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr. Diese sieht unter anderem eine verstärkte Zusammenarbeit von Schulen und Jugendoffizieren vor.
Treffpunkt in Heidelberg: 11.30h Hauptbahnhof
Weitere Infos zur Aktion ,,Bundeswehr raus aus dem Klassenzimmer”
Heidelberg – Am vergangenen Samstag fand das Fest zur Einweihung der Freizeiträume des Comeniushauses statt, welche nun den BewohnerInnen des Studierendenwohnheims wieder zur freien Verfügung stehen. Vorausgegangen waren dieser Entwicklung die Besetzung des Hörsaals 14 der Neuen Uni von BildungsstreikaktivistInnen im November und die damit verbundene Forderung der Studierenden nach Freiräumen in ihrer Universitätsstadt.
Bei der Einweihungsfeier der Räumlichkeiten, zu der nach eigenen Angaben ca. 250-300 Gäste erschienen, übergaben die BildungsstreikaktivistInnen diese feierlich den BewohnerInnen des Hauses. Sie regten außerdem die BewohnerInnen dazu an, ihren neu erkämpften Raum nun auch zu nutzen um zum Beispiel öffentliche Veranstaltungen oder studentische Arbeitskreise in initiieren.
,,Da der Raum uns BewohnerInnen nun frei zugänglich ist, werden wir diese Chance ergreifen
und überlegen, wie wir ihn optimal nutzen können.“, so ein Bewohner.
Bedauerlicherweise kam es nach der Feier vereinzelt zu Vorkommnissen von Vandalismus durch Einzelpersonen. Die BildungsstreikaktivistInnen distanzieren sich von diesen deutlichst.
„Es ist nicht in unserem Sinne, dass Einrichtungen verschmutzt oder beschmiert werden.“, unterstreicht ein Aktivist während der mehrstündigen Reinigungsaktion.
Die Nutzung der Räumlichkeiten blieb den BewohnerInnen des Hauses seit längerem verwehrt, vielmehr dienten diese sich in einer ehemaligen Kapelle befindlichen Räume bis jetzt als ,,Lagerstätte“.
Die BildungsstreikaktivistInnen lehnen das Angebot des Rektorats der Heidelberger Universität, die Räume des Comeniushauses für ihre bildungspolitische Arbeit zu nutzen, entschieden ab.
,,Es ist nicht zu akzeptieren, dass das Rektorat uns nun diejenigen Räumlichkeiten zur Nutzung anbietet, welche schon studentischer Raum sind. Dies legt vielmehr den Verdacht nahe, dass nun versucht wird, Studierende gegeneinander aus zu spielen: bildungspolitisch aktiven Studierenden wird ein Arbeitsraum angeboten, der eigentlich der freien Gestaltung und Entfaltung von Ideen der BewohnerInnen des Hauses dient.“, so eine Studierende der Gruppe. Die Forderung nach selbst verwalteten universitären Freiräumen werde so in keinster Weise erfüllt. Vielmehr sehen die bildungspolitisch aktiven Studierenden sich vom Rektorat erneut nicht ernst genommen.
Bedauerlich ist die Situation auch im Hinblick auf die neuen Freiräume der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg: dort ging die Rektorin auf die Freiraum-Forderung ein, indem sie den BesetzerInnen der PH das gesamte – bis dato ungenutzte – Erdgeschoss eines Hauses in der Zeppelinstraße zur freien Nutzung bereit stellte. Im Gegensatz zu dieser konstruktiven Lösung ist das Rektorat der Universität Heidelberg zu diesem Schritt nicht bereit und eröffnete den ehemaligen BesetzerInnen des Hörsaals 14 kein Gebäude- oder Raumangebot, welches akzeptabel ist.
Eine Gruppe von im Rahmen des Bildungsstreiks aktiven Studierenden war Anfang Dezember nach der fast 4-wöchigen Besetzung des Hörsaals in ein ehemaliges Institutsgebäude in der Marstallstraße umgezogen, in welchem das Rektorat einen Raum zur freien Verfügung stellte. Die aufgrund beginnender Renovierungsarbeiten zeitlich begrenzte Nutzung des Raumes endete am 4.1.2010. Das Rektorat suchte nach einer Ausweichmöglichkeit für die Studierenden und bot die ehemalige Kapelle des Comeniushauses zur Nutzung an. Ein weiteres Angebot des Rektorats, den Kellerraum des Sibley-Wohnheims zu nutzen, lehnten die Studierenden aus den selbigen, oben erläuterten Gründen ab – es handelt sich dort ebenfalls um einen studentischen Raum der BewohnerInnen welcher von diesen genutzt wird.
Die BildungsstreikaktivistInnen werden auch weiterhin für einen universitären Freiraum eintreten und ihre Forderung nach einem selbst verwalteten Platz nicht aufgeben.
Schon wieder eine Einladung für irgendsoein Treffen wo eh nich viel geht?
Definitiv nicht!
Am Montag, den 18. Januar 2010, 18:00 Uhr, trifft sich das Bildungsstreik-Bündnis Heidelberg/RN zum ersten Mal seit langem wieder offiziell zum großen Bündnistreffen in den FSK-Räumlichkeiten in der Albert-Überle Straße 3-5 (diesen Montag, den 11.01.2010 wird es zudem ein kleineres Treffen geben).
Dabei wollen wir wieder gemeinsam als Bündnis von Studierenden, SchülerInnen und verschiedenen aktiven Gruppen und Einzelpersonen darüber beraten, wie wir den Bildungsstreik im neuen Jahr begehen wollen. Nach dem bundesweiten Treffen in Potsdam gibt es einen ersten groben Fahrplan, der beratschlagt werden will. Darüberhinaus ist es an der Zeit, getane und laufende Arbeit in und um Heidelberg zu beleuchten und zu konkretisieren, wohin wir im kommenden Sommer wollen.
Viel wurde gearbeitet in den letzten Wochen, lasst uns das Treffen nun nutzen, um uns alle auf Stand zu bringen und über die weitere Strategie zu beraten.
Auf dem Wiki der AG Studentische Mitbestimmung wird in den nächsten Tagen eine TOP-Liste zum gemeinsamen Sammlen zu finden sein.
Vieles ist möglich geworden durch die Arbeit des vergangenen Jahres. Nutzen wir den Stand auf den wir uns gehievt haben, um den schweren Stein, den wir langsam ins Rollen gebracht haben, weiter vor uns herzutreiben!
Bildungsstreik 2010 – Für eine freie und solidarische Bildung und den wirklich wichtigen Kampf dafür!
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.Tagesordnung für das Bündnistreffen:
Angesetzt für 3 Stunden, 18 – 21 Uhr (mit Pause)
1. Block: Einleitung ca. 20 min
- Begrüßung
- Aktuelle Entwicklung & Stand der Dinge (Freiraum, AG Studentische Mitbestimmung, Dies Academicus, Vernetzungstreffen in Potsdam)
2. Block: Diskussion ca. 1 Stunde
- Reflexion
- Blitzlicht: Wünsche an das Bündnis, Ausblick
- Diskussion
3. Block: Organisatorisches ca. 45 min
- Termin für Regelmäßiges Bündnistreffen
- Termine
- Vorgehen im Sommer
- AGs bilden
Weitere Infos dazu auf der Einweihungsparty.
Kommt vorbei, feiert mit, informiert euch dort!

