Auch in den Ferien finden die Bündnistreffen statt. Es gibt einiges zu tun, der erste Bildungsstreiktag ist auch schon am 22.4.!!!
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Am Montag ist wieder Bündnistreffen!
In den beiden letzten Wochen haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in denen morgen nach Möglichkeit weitergearbeitet werden soll. Und da auch in den nächsten Wochen schon wichtige Termine anstehen (Vernetzungstreffen, Bildungsgipfel etc.), ist es wichtig, am Ball zu bleiben und Kontinuität in unsere Arbeitsweise zu bringen.
Deshalb kommt zahlreich!
Diskussionsthema wird diesmal die Nutzung des Emailverteilers sein.
Am Samstag, 30.1., findet in Frankfurt eine Bundesweite Demo im Rahmen des Bildungsstreik statt.
Damit soll auf die Mißstände im Bildungssystem aufmerksam gemacht werden.
Für Freie Bildung, Selbstbestimmtes Leben und Lernen und eine Demokratisierung aller Lebensbereiche braucht es uns alle auf den Straßen, um gemeinsam für unserere Ziele zu kämpfen! Kommt mit nach Frankfurt!
Heidelberger Treffpunkt um 11:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof (um Gruppen für Gruppentickets zu bilden)
Details zur Zugverbindung:
Heidelberg Hbf ab 11:21 Gleis 3
Frankfurt am Main Hauptbahnhof ab 12:58
U U4 U-Bahn Richtung: Bockenheimer Warte, Frankfurt am Main Ankunft 13:01
Am letzten Montag haben wir mit 37 Leuten auf dem Bündnistreffen einen ordentlichen Start gehabt. Wir haben uns alle auf den neuesten Stand der Dinge gebracht und ein wenig reflektiert und diskutiert. Aber es bleibt noch viel zu tun: Wir müssen wieder anfangen, in AGs zu arbeiten und sollten auch ein paar grundsätzliche Dinge noch besprechen. Darum sieht die Tagesordnung für nächsten Montag wie folgt aus:
1. Vorstellungsrunde
2. Berichte aus den einzelnen Gruppen
3. Termine im Sommer
4. Kleine Einführung in die sinnvolle Verteilernutzung
5. AG-Phase
6. Vorstellung der AG-Arbeit
7. Diskussion in Kleingruppen zum Thema Diskussionskultur
Zeitrahmen: 18 – 21 Uhr. Bitte seid pünktlich, damit wir auch wirklich um 21 Uhr fertig sind.
Das Treffen findet noch einmal um 18h im ZFB in der Albert-Überle-Straße 3-5 statt, bis wir einen größeren Raum gefunden haben.
Am 23.1.2010 wird in Freiburg eine Demo gegen die Zusammenarbeit von Schule und Militär stattfinden. Aufgerufen dazu hat das Freiburger Bildungsstreikbündnis. Hintergrund ist die am 4.12.2009 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr. Diese sieht unter anderem eine verstärkte Zusammenarbeit von Schulen und Jugendoffizieren vor.
Treffpunkt in Heidelberg: 11.30h Hauptbahnhof
Weitere Infos zur Aktion ,,Bundeswehr raus aus dem Klassenzimmer”
Heidelberg – Am vergangenen Samstag fand das Fest zur Einweihung der Freizeiträume des Comeniushauses statt, welche nun den BewohnerInnen des Studierendenwohnheims wieder zur freien Verfügung stehen. Vorausgegangen waren dieser Entwicklung die Besetzung des Hörsaals 14 der Neuen Uni von BildungsstreikaktivistInnen im November und die damit verbundene Forderung der Studierenden nach Freiräumen in ihrer Universitätsstadt.
Bei der Einweihungsfeier der Räumlichkeiten, zu der nach eigenen Angaben ca. 250-300 Gäste erschienen, übergaben die BildungsstreikaktivistInnen diese feierlich den BewohnerInnen des Hauses. Sie regten außerdem die BewohnerInnen dazu an, ihren neu erkämpften Raum nun auch zu nutzen um zum Beispiel öffentliche Veranstaltungen oder studentische Arbeitskreise in initiieren.
,,Da der Raum uns BewohnerInnen nun frei zugänglich ist, werden wir diese Chance ergreifen
und überlegen, wie wir ihn optimal nutzen können.“, so ein Bewohner.
Bedauerlicherweise kam es nach der Feier vereinzelt zu Vorkommnissen von Vandalismus durch Einzelpersonen. Die BildungsstreikaktivistInnen distanzieren sich von diesen deutlichst.
„Es ist nicht in unserem Sinne, dass Einrichtungen verschmutzt oder beschmiert werden.“, unterstreicht ein Aktivist während der mehrstündigen Reinigungsaktion.
Die Nutzung der Räumlichkeiten blieb den BewohnerInnen des Hauses seit längerem verwehrt, vielmehr dienten diese sich in einer ehemaligen Kapelle befindlichen Räume bis jetzt als ,,Lagerstätte“.
Die BildungsstreikaktivistInnen lehnen das Angebot des Rektorats der Heidelberger Universität, die Räume des Comeniushauses für ihre bildungspolitische Arbeit zu nutzen, entschieden ab.
,,Es ist nicht zu akzeptieren, dass das Rektorat uns nun diejenigen Räumlichkeiten zur Nutzung anbietet, welche schon studentischer Raum sind. Dies legt vielmehr den Verdacht nahe, dass nun versucht wird, Studierende gegeneinander aus zu spielen: bildungspolitisch aktiven Studierenden wird ein Arbeitsraum angeboten, der eigentlich der freien Gestaltung und Entfaltung von Ideen der BewohnerInnen des Hauses dient.“, so eine Studierende der Gruppe. Die Forderung nach selbst verwalteten universitären Freiräumen werde so in keinster Weise erfüllt. Vielmehr sehen die bildungspolitisch aktiven Studierenden sich vom Rektorat erneut nicht ernst genommen.
Bedauerlich ist die Situation auch im Hinblick auf die neuen Freiräume der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg: dort ging die Rektorin auf die Freiraum-Forderung ein, indem sie den BesetzerInnen der PH das gesamte – bis dato ungenutzte – Erdgeschoss eines Hauses in der Zeppelinstraße zur freien Nutzung bereit stellte. Im Gegensatz zu dieser konstruktiven Lösung ist das Rektorat der Universität Heidelberg zu diesem Schritt nicht bereit und eröffnete den ehemaligen BesetzerInnen des Hörsaals 14 kein Gebäude- oder Raumangebot, welches akzeptabel ist.
Eine Gruppe von im Rahmen des Bildungsstreiks aktiven Studierenden war Anfang Dezember nach der fast 4-wöchigen Besetzung des Hörsaals in ein ehemaliges Institutsgebäude in der Marstallstraße umgezogen, in welchem das Rektorat einen Raum zur freien Verfügung stellte. Die aufgrund beginnender Renovierungsarbeiten zeitlich begrenzte Nutzung des Raumes endete am 4.1.2010. Das Rektorat suchte nach einer Ausweichmöglichkeit für die Studierenden und bot die ehemalige Kapelle des Comeniushauses zur Nutzung an. Ein weiteres Angebot des Rektorats, den Kellerraum des Sibley-Wohnheims zu nutzen, lehnten die Studierenden aus den selbigen, oben erläuterten Gründen ab – es handelt sich dort ebenfalls um einen studentischen Raum der BewohnerInnen welcher von diesen genutzt wird.
Die BildungsstreikaktivistInnen werden auch weiterhin für einen universitären Freiraum eintreten und ihre Forderung nach einem selbst verwalteten Platz nicht aufgeben.
Weitere Infos dazu auf der Einweihungsparty.
Kommt vorbei, feiert mit, informiert euch dort!
Am 30.1. findet in Frankfurt eine Bundesweite Demo im Rahmen des Bildungsstreik statt.
Damit soll auf die Mißstände im Bildungssystem aufmerksam gemacht werden. Außerdem wollen wir unsere Solidarität mit den Geräumten des „Casinos“ am Frankfurter Campus zeigen.
Heidelberger Treffpunkt um 11:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof (um Gruppen für Gruppentickets zu bilden)
Details zur Zugverbindung:
Heidelberg Hbf ab 11:21 Gleis 3
Frankfurt am Main Hauptbahnhof ab 12:58
U U4 U-Bahn Richtung: Bockenheimer Warte, Frankfurt am Main Ankunft 13:01
Am 17.12. 2009 informierten das Rektorat und Mitglieder der Haushaltsabteilung der PH Heidelberg in einer öffentlichen Vollversammlung die Mitglieder der Hochschule über die Ursachen der finanziellen Krise der PH. In diesem Zuge wurde die Haushaltslage der vergangenen und der kommenden Semester offen gelegt. Damit kommt das neue Rektorat einer der zentralen Forderungen aller Gruppen der Hochschule, insbesondere der Studierendenschaft, Transparenz über die Finanzlage der PH herzustellen, nach.
Die Zahlen sind eindeutig, sie zeigen: die Pädagogische Hochschule Heidelberg befindet sich weiterhin in einer sehr prekären finanziellen Lage! Trotz bereits erfolgter Sparmaßnahmen im Wintersemester 2009/2010, wird sich das Lehrangebot im Sommersemester drastisch verschlechtern. Das Lehrangebot wird laut Dekan Schallies sogar geringer ausfallen als im Wintersemester 2006, als es noch keine Studiengebühren gab. Bezüglich der Ursachen der „PH-Finanzkrise“ wurde in der Vollversammlung deutlich, dass diese nicht nur im alten Rektorat zu suchen sind. Es wurde klar gesagt, dass es in der ganzen PH massive Kommunikationsschwierigkeiten gab. Mittel wurden auf Grund fehlender Abstimmung mehrfach vergeben. Es gab keinerlei Kontrollinstanzen zu finanziellen Angelegenheiten. Die fehlerhaften institutionellen Strukturen möchte das neue Rektorat in Zukunft verbessern.
Die Studierenden mussten erkennen, dass sie noch einige Jahre unter der katastrophalen Haushaltslage der Pädagogischen Hochschule leiden werden müssen, da von Seiten des Landes bisher keinerlei finanzielle Unterstützung zu erwarten ist.
Es ist über deutlich, dass die Ursachen auch und vor allem bei den politischen Entscheidungsträgern in Stuttgart zu suchen sind! Grundsätzlich wurde aus den aufgelisteten Zahlen ersichtlich, dass die Pädagogische Hochschule Heidelberg unter der generellen Unterfinanzierung der Hochschulen leidet und die Studiengebühren von vornherein nur dazu eingeplant wurden, die Grundlehre zu sichern. Aktuell kam die Problematik der Geschwisterregelung hinzu: an die Hochschulen meldete das Ministerium, die Studiengebühren würden konstant bleiben; dabei wurde bereits ein Gesetz geplant, durch welches über 30% der Studierenden von Studiengebühren befreit wurden. Für dadurch entstehende Lücken in der Finanzierung müssen die Hochschulen ersatzlos aufkommen.
Während in Hessen die Studiengebühren abgeschafft wurden und die Landesregierung für den Ausgleich in der Finanzierung aufkommt, sind wir sehr enttäuscht, dass die Baden-Württembergische Landesregierung keine Verantwortung für die Gegenfinanzierung ihrer mangelhaft konzipierten Geschwisterregelung übernimmt.
Wir fordern die Baden-Württembergische Landesregierung dazu auf, die Finanzierung der Pädagogischen Hochschule sicher zu stellen und ihre Verantwortung gegenüber den Studierenden wahrzunehmen und die Einnahmeeinbußen auszugleichen.
Die Ausbildung von Lehrkräften ist die Grundlage für das Bildungssystem der nächsten Jahre. Einsparungen in der Lehrerausbildung haben weitreichende Folgen für viele kommende Generationen und den Bildungsstandard des Landes.

