Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

Es geht voran: Occupy Education!

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Das Bildungsstreik-Bündnis wächst. Beim Treffen heute Abend war das ZFB mal wieder voll und man fühlte sich ein wenig an 2009 erinnert. Die neu gegründete Occupy Heidelberg-Gruppe war vor Ort und wir haben beschlossen, in Zukunft zusammenzuarbeiten.

Die ‘AG Protestchoreographie’ und die ‘AG Flyer’ treffen sich am Montag um 18 Uhr im ZFB.

Das neue regelmäßige Treffen des Bündnisses ist freitags um 17 Uhr im ZFB.


Treffen zur gemeinsamen Fahrt nach Stuttgart

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Am Samstag, den 29.1.2011 wollen wir gemeinsam nach Stuttgart zur landesweiten Bildungsstreikdemo fahren. Es wird Mitfahrmöglichkeiten per Bahn geben.

Wir treffen uns um 13:30 Uhr am Heidelberger Hauptbahnhof (großer Eingang), um gemeinsam zur Bildungsstreikdemo nach Stuttgart zu fahren. Die Demo in Stuttgart ist der Schlussspurt der Protestfeuer-Tour durch Baden-Württemberg und beginnt um 16 Uhr in der Lautenschlagerstraße.

Es wollen sich auch einige schon um 11:30 Uhr am Hauptbahnhof (großer Eingang) treffen, um vor der Bildungsstreikdemo die Demo gegen Stuttgart21 zu unterstützen. Der Protest gegen dieses verkehrstechnisch absurde Milliardengrab findet die Unterstützung von vielen Aktiven des Bildungsstreiks. Wir fordern, dass stattdessen mehr Geld in soziale, Kulutur- und Bildungsprojekte investiert wird. Diese Projekte sind um ein vielfaches lohnender für die Zukunft unserer Gesellschaft, als ein schlecht geplantes Bauvorhaben.


Pressemitteilung zur Demonstration in Heidelberg

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Pressemitteilung zur Bildungsstreikdemonstration am 24.1.2011 in Heidelberg
- das Feuer des Protests brennt auch unter widrigen Bedingungen -

Im Rahmen der „Protestfeuer-Aktion“ die in ganz Baden-Württemberg seit letzter Woche stattfinden, demonstrierten 500 Schülerinnen, Schüler und Studierende in Heidelberg. Die friedliche und lautstarke Demonstration lief von der Poststraße, über den Bismarckplatz, bis zum Universitätsplatz.
Begleitet wurde die Demonstration von einem massiven und ungerechtfertigten Polizeiaufgebot, von etwa 100 Bereitschaftspolizisten. Ein Aktiver des Bildungsstreiks äußerte sich folgendermaßen dazu: „Diese absolut lächerliche Maßnahme ist nicht zu rechtfertigen, vor allem, weil es im Kontext des Bildungsstreiks in Heidelberg noch nie größere Probleme gab.“
Im Vorfeld der Demonstration wurden die Demonstrationsanmelder mit fragwürden Auflagen, die die Versammlungsfreiheit einschränken, konfrontiert. Neben der Bannerlänge und der Laufgeschwindigkeit, gab es beispielsweise folgende Auflage: „Bei pantomimisch-spielerischen, tänzerischen oder sonstigen besonderen Aktionsformen durch Versammlungsteilnehmer [...], ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Einsatzkräften einzuhalten. Dies gilt auch für mitgeführte Gegenstände wie z.B. Staubwedel, Klobürsten etc.“ Diese und weitere Auflagen zeigen das realitätsferne und absurde Vorgehen der Heidelberger Polizei.
Zu denken gibt auch die Tatsache, dass zahlreiche Schüler und Schülerinnen von ihren Lehrerinnen und Lehrern, unter Androhung massiver Konsequenzen von einer Teilnahme an der Demonstration abgehalten wurden. Diese falschen Aussagen sind einerseits bedenklich, weil dadurch die Teilnahme an einer angemeldeten Demonstration und damit die Ausübung eines demokratischen Grundrechts verhindert wurde. Andererseits sollte gerade Lehrerinnen und Lehrer das Engagement für ein besseres Bildungssystem am Herzen liegen.

Die Demonstrierenden fordern

    auf Ebene der Schulen
    • längeres gemeinsames Lernen und die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems,
    • mehr Lehrkräfte für bessere Betreuungsverhältnisse und ein besseres Schulklima,
    • eine Reform des Bewertungssystems


    und auf Ebene der Hochschulen
    • einen freien Hochschulzugang und Zugang zum Master für alle,
    • Verfasste Studierendenschaften,


    und für das gesamte Bildungssystem
    • gebührenfreie Bildung,
    • Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen.

Das „Protestfeuer“ wird diese Woche weiter durch Baden-Württemberg getragen und zwar beispielweise am Mittwoch bei einer großen Demonstration gegen Studiengebühren in Karlsruhe und am Samstag bei der Abschlussdemonstration in Stuttgart.

Weitere Informationen zu dem Thema unter:
www.bildungsstreik-bawue.de

Kontakt zum Heidelberger Presseteam:

Mail: presse@bildungsstreik-hd.de
Tel.: 0176 38541695


Diskussionspapier – Demokratische Hochschule

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Im Zuge eines Inhaltstreffens in Heidelberg, im Januar 2010 wurden einige Punkte erarbeitet. Diese wurden mittlerweile zu einem Diskussionspapier zur Demokratischen Hochschule weiterverarbeitet. Zudem wurden einige Konzeptideen zur Demokratischen Schule entworfen. Das Papier als .doc und als PDF.


sechs gute Gründe für den Bildungsstreik…

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Es gibt viele gute Gründe den Bildungsstreik
zu unterstützen, hier sind beispielhaft
einige dargestellt.


Verdeckter Ermittler in Heidelberg enttarnt – Stellungnahme

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Mitte Dezember wurde in Heidelberg „Simon Brenner“ als Verdeckter Ermittler des LKA enttarnt. Er war seit Beginn des Sommersemesters 2010 in verschiedenen Heidelberger Gruppen aktiv, darunter auch im örtlichen Bildungsstreikbündnis. Obwohl kein Verdacht gegen die bespitzelten Personen beziehungsweise Gruppen vorlag und es sich dadurch um einen gesetzteswidrigen Einsatz handelte, sammelte er Daten und erstellte Personenprofile. Dies ist ein erneuerter Versuch unsere friedlichen und legitimen Proteste zu kriminalisieren. Wir wollen uns davon jedoch nicht beinflussen lassen und werden uns weiterhin für selbstbestimmte, demokratische und gebührenfreie Bildung engagieren.

„Bildung soll demokratische, herrschaftskritische, wissenschaftliche und soziale Urteilsfähigkeit von möglichst vielen Menschen erreichen, die Druck für gesellschaftliche Veränderungen erzeugen können. Wir streben ein Bildungssystem an, welches diesem Ideal gerecht wird.“

Wir werden zu Beginn des Jahres 2011 erneut zu Bildungsprotesten aufrufen, denn wir wollen unsere Zukunft selbst gestalten und werden dafür wieder gemeinsam auf die Staße gehen.

Ausführliche Schilderungen von der Kritischen Initiative und der zugehörige Artikel aus der TAZ.


Das Heidelberger Bündnis arbeitet wieder!

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Seit letzter Woche wird wieder mit neuem Elan Bündnisarbeit in Heidelberg gemacht. Der allgemeine Tenor ist, dass wir wieder gemeinsam etwas auf die Beine stellen müssen, da die Bildungspolitik miserabel ist. Wir wollen endlich ein gewichtiges Wort mitreden, sowohl an den Schulen, als auch in den Ausbildungsbetrieben und den Hochschulen. Es ist unsere Zukunft, es sind die Chancen der jungen Generation, die im Moment von der Politik verbaut werden.
Dagegen wollen wir uns wehren und Alternativen vorschlagen. Dafür treffen wir uns wieder jeden Donnerstag um 18 Uhr im “Zentralen Fachschaftsbüro” (Albert-Überle-Straße 4).


Bologna-Konferenz gescheitert!

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Die nationale Bologna-Konferenz, einberufen von Bildungsministerin Annette Schavan hat heute in Berlin stattgefunden. Die eingeladenen Aktiven des Bildungsstreiks sowie Vertretende des SDS verließen die Konferenz vorzeitig. Auch nach Meinung des Heidelberger Bildungsstreikbündnisses ist sie inhaltlich gescheitert.

Die politisch Verantwortlichen ignorieren weiterhin die wesentlichen Probleme des Bildungssystems, verbindliche Absichtserklärungen wurden nicht vorgelegt. Es gab aus Sicht der Protestierenden also keine ernstzunehmenden Bemühungen zur Verbesserung der bestehenden Verhältnisse.

Schon in der Planung der Konferenz wurde uns nicht auf Augenhöhe begegnet. Die anwesenden Studierenden wurden in entscheidenden Fragen der Organisation übergangen. Zahlreiche bildungspolitische Themen im Allgemeinen und die Schulpolitik im Besonderen wurden im Vorfeld aus dem Programm der Konferenz gestrichen. Die Forderungen von Tausenden nach Demokratie und sozialer Gerechtigkeit werden ignoriert. Ebenso wurde die Anzahl der studentischen VertreterInnen reduziert, dann die der Zutritt für Interessierte verboten, die Zeit auf vier Stunden gekürzt und schließlich auch noch die Übertragung an den Hochschulen nicht wie versprochen gefördert.

Wie wichtig es gerade jetzt ist, für bessere Bildung auf die Straße zu gehen, zeigen unter Anderem die aktuellen Sparpläne der hessischen Landesregierung. Deshalb setzen wir unsere Aktionen ab dem 7. Juni 2010 fort. Für den 9. Juni 2010 sind bundesweit Großdemonstrationen geplant, an denen sich auch Heidelberg beteiligen wird.

Wir rufen daher alle Menschen auf, sich aktiv am Bildungsstreik zu beteiligen!

Pressespiegel

Berichterstattung zum Gegengipfel


Solidaritätserklärung zur Studierendenkundgebung zur Befreiung der Hōsei-Uni am 23. April

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Wir Studierende aus Deutschland erklären uns mit euch Studierenden aus Japan solidarisch!

Die Hōsei-Universität in Tokyo ist ein Musterbeispiel für die voranschreitende Privatisierung der Bildung nicht nur in Japan, sondern auf der ganzen Welt.
Das Rektorat der Hōsei-Universität hat schon in der Vergangenheit gewaltsam kritische Stimmen unterdrückt. Auch in diesem Jahr setzt sich die Repression gegenüber linken Studierenden ungehindert fort.
Wir fordern, dass der Ausschluss von Ikuma SAITO, Präsident der „Föderation der Kulturellen Klubs“, und die Suspendierung von Masami KURAOKA, dem Vize-Präsident von Zengakuren, von der Universitätsleitung zurückgenommen werden!

Auch an vielen anderen Unis auf der ganzen Welt kommt es zu Willkür und Repression gegenüber kritischen Studierenden. Lasst uns gemeinsam dagegen kämpfen!

Lasst uns gemeinsam für eine lebendige Uni und für freie Bildung kämpfen!

Wenn wir uns international vernetzen und weltweit solidarisch handeln, haben wir eine unschlagbare Kraft!

Für eine Vereinigung aller Studierenden!

Heidelberger Bildungsstreik-Bündnis
AG Bildungsstreik Universität Mannheim
Bildungsstreik-Bündnis Halle


Solidaritätserklärung mit den Besetzern des Dürer-Gymnasiums Nürnberg

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Obwohl es im Bildungssystem an allen Ecken brennt, haben in letzter Zeit vor allem die Universitäten mit den Besetzungen ihrem Ärger Luft gemacht. In Bayern trugen nun auch die Schüler_innen den Protest auf die Straße: Am 12.2. demonstrierten bayernweit knapp 10.000 Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern in mehreren bayrischen Großstädten. Schon zuvor hatte die Unzufriedenheit zur Besetzung einer Schule in Nürnberg am Donnerstag, den 11.2., geführt; das Dürer-Gymnasium wurde im Anschluss an eine Vollversammlung besetzt. Die Schüler_innen stellten allgemeine Forderungen an die bayrische Landesregierung und schulinterne Forderungen an ihre Schulleitung. Die mangelnde Fähigkeit der Schulleitung, sich mit den Problemen der Schüler auf demokratischem Wege auseinanderzusetzen führte am Abend dazu, dass die Besetzung durch die Polizei beendet wurde. Das Direktorat will des weiteren an drei der Besetzenden, die als angebliche „Rädelsführer“ bezeichnet werden, ein Exempel statuieren: ein Disziplinarausschuss soll über einen möglichen Schulausschluss entscheiden. Besonders erstaunlich erscheint auch die Behauptung einer Lehrkraft, von der man in den Nürnberger Nachrichten online lesen kann; die Schüler_innen wüssten gar nicht, worum es geht. Offensichtlich wird den Erwachsenen und Fast-Erwachsenen, die auf dem Dürer Gymnasium kurz vor dem Abitur stehen, die Fähigkeit abgesprochen, Eigenverantwortung und Mitsprache innerhalb der Gesellschaft auszuüben.

Diese Besetzung facht die Debatte um ein besseres Bildungssystem hoffentlich weiter an und zeigt, dass die Proteste alle angehen, die dem maroden Bildungssystem ausgesetzt sind. Nicht nur die Lernenden an anderen Schulen können sich von dieser Aktion angesprochen fühlen, sondern auch die Eltern, deren Kinder die Schulen besuchen müssen, die Auszubildenden, die einmal Schulen besucht haben und alle Menschen in Deutschland, denen die eigene Bildung und die Bildung ihrer Kinder nicht egal sein kann.

Wir halten die Forderungen der Schüler_innen für absolut angebracht und ihre Erfüllung für dringend notwendig. Das Verhalten des Direktorats, sich des staatlichen Repressionsapparates zu bedienen, steht in einem unverständlichen Missverhältnis zum friedlichen zivilen Ungehorsam der überwiegend Minderjährigen, die in demokratischem Bewusstsein ihre Rechte einfordern. Wir unterstützen die Forderungen der Besetzenden und fordern die Einstellung aller Repressionsmaßnahmen gegen die Besetzenden!

Solierklärung an die Besetzer des Dürergymnasiums Nürnberg

Obwohl es im Bildungssystem an allen Ecken brennt, haben in letzter Zeit vor allem die Universitäten mit den Besetzungen ihrem Ärger Luft gemacht. In Bayern trugen nun auch die Schüler den Protest auf die Straße: Am 12.2. demonstrierten bayernweit knapp 10.000 Schüler, Lehrer und Eltern in mehreren bayrischen Großstädten. Schon zuvor hatte die Unzufriedenheit zur Besetzung einer Schule in Nürnberg am Donnerstag, den 11.2., geführt; das Dürer-Gymnasium wurde im Anschluss an eine Vollversammlung besetzt. Die Schüler_innen stellten allgemeine Forderungen an die bayrische Landesregierung und schulinterne Forderungen an ihre Schulleitung. Die mangelnde Fähigkeit der Schulleitung, sich mit den Problemen der Schüler auf demokratischem Wege auseinanderzusetzen, führte am Abend dazu, dass die Besetzung durch die Polizei beendet wurde. Das Direktorat will des weiteren an drei der Besetzenden, die als angebliche „Rädelsführer“ bezeichnet werden, ein Exempel statuieren: ein Disziplinarausschuss soll über einen möglichen Schulausschluss entscheiden.

Diese Besetzung facht die Debatte um ein besseres Bildungssystem hoffentlich weiter an und zeigt, dass die Proteste alle angehen, die dem maroden Bildungssystem ausgesetzt sind. Nicht nur die Lernenden an anderen Schulen können sich von dieser Aktion angesprochen fühlen, sondern auch die Eltern, deren Kinder die Schulen besuchen müssen, die Auszubildenden, die einmal Schulen besucht haben und alle Menschen in Deutschland, denen die eigene Bildung und die Bildung ihrer Kinder nicht egal sein kann.

Wir halten die Forderungen der Schüler_innen für absolut angebracht und ihre Erfüllung für dringend notwendig. Das Verhalten des Direktorats, sich des staatlichen Repressionsapparates zu bedienen, steht in einem unverständlichen Missverhältnis zum friedlichen zivilen Ungehorsam der überwiegend Minderjährigen, die in demokratischem Bewusstsein ihre Rechte einfordern. Wir unterstützen die Forderungen der Besetzenden und fordern die Einstellung aller Repressionsmaßnahmen!