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	<title>Bildungsstreik Heidelberg &#187; Presse</title>
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		<title>Polizeistrategie gegen Bildungsstreik völlig unangemessen</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 21:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Polizeidirektion Heidelberg und das Ordnungsamt schlagen eine härtere Gangart gegen die protestierenden Schülerinnen, Schüler und Studierenden ein. Zum einen wurde der Verdeckte Ermittler „Simon Brenner“ auf zweifelhafter Rechtsgrundlage auch gegen das Bildungsstreik-Bündnis eingesetzt. Zum anderen die Demonstration in Heidelberg am 24.1. nur unter überzogenen und unnötigen Auflagen genehmigt. Fassungslos und bestürzt nahm das Bildungsstreik-Bündnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Polizeidirektion Heidelberg und das Ordnungsamt schlagen eine härtere Gangart gegen die protestierenden Schülerinnen, Schüler und Studierenden ein. Zum einen wurde der Verdeckte Ermittler „Simon Brenner“ auf  zweifelhafter Rechtsgrundlage auch gegen das Bildungsstreik-Bündnis eingesetzt. Zum anderen die Demonstration in Heidelberg am 24.1. nur unter überzogenen und unnötigen Auflagen genehmigt.</strong></p>
<p>Fassungslos und bestürzt nahm das Bildungsstreik-Bündnis Heidelberg die Enttarnung des Verdeckten Ermittlers „Simon Brenner“ im Dezember zur Kenntnis. <em>„Es ist schon ein starkes Stück, dass die staatlichen Behörden einen Spitzel einsetzen und auf diese Weise Informationen sammeln und in Grundrechte eingreifen. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist hier doch augenscheinlich nicht eingehalten worden“</em>, wundert sich eine Aktivistin. „Simon Brenner“ nahm an diversen Treffen und Aktionen des Bündnisses teil und baute persönliche Kontakte zu mehreren Aktiven auf – offensichtlich, um sie auszuspionieren und Daten über sie zu sammeln. Dass dabei„Straftaten von erheblicher Bedeutung“ zu erwarten gewesen seien, halten die Schülerinnen, Schüler und Studierenden für eine vorgeschobenen Vorwand, um ihre Strukturen zu durchleuchten.</p>
<p>Laut einer Stellungnahme des Innenministers Heribert Rech wurde der Einsatz gem. § 22 III PolG vom Leiter der Polizeidirektion Heidelberg angeordnet und vom LKA durchgeführt. Die kooperative und auf gegenseitiges Vertrauen gestützte Zusammenarbeit mit den Versammlungsbehörden und der Polizei in Heidelberg hat dadurch einen herben Rückschlag erlitten. Schon das strafrechtliche Vorgehen gegen den Anmelder und einen Teilnehmer der letzten Bildungsstreik-Demonstration wegen Verstoßes gegen Auflagen hatte eine Kehrtwende in der Polzeistrategie angedeutet. Beide Verfahren wurden mittlerweile von der Staatsanwaltschaft bedingungslos eingestellt.</p>
<p>Für die Demonstration im Rahmen der landesweiten Kampagne „BaWü brennt!“ legen die Behörden nun nach. Die Demonstration wurde nur mit einer Vielzahl an Auflagen genehmigt. Von  Länge und Material der Banner bis zur Schminke von „pantomimisch-spielerischen, tänzerischen oder sonstigen besonderen Aktionsformen“ und die Laufgeschwindigkeit der Demo ist alles bis ins Detail reglementiert. Die Öffentlichkeitswirksamkeit der Demonstration wird dabei erheblich eingeschränkt. Lautsprecher dürfen nicht nach außen gerichtet werden. Der zentrale Knotenpunkt Bismarckplatz darf nicht als Kundgebungsort genutzt werden. Getränke in „Glasbehältnissen und Dosen“ mitzunehmen ist verboten. Dabei handelt es sich um eine Auflage, die Gewaltbereitschaft der Demonstranten impliziert – jedoch gab es in den vergangenen Jahren keinen Vorfall, der eine solche Annahme rechtfertigen würde.<br />
„<em>Dieses pingelige und überzogene Vorgehen der Versammlungsbehörden ist ein Eingriff in unsere Versammlungsfreiheit und zielt doch nur darauf, im Nachhinein wieder einzelne Demonstrantinnen und Demonstranten wegen angeblichen Verstoßes gegen Auflagen zu kriminalisieren“</em>, so einer der Organisatoren.<br />
Als Wendepunkt im Verhältnis der Heidelberger Polizei zu den Bildungsprotesten sehen die Betroffenen mittlerweile den Personalwechsel an der Spitze der Heidelberger Polizei. Seit Christian Zacherle das Polizeirevier Mitte leitet, werden politische Aktionen vermehrt durch tiefgreifenden Interventionen und überzogenen Reglementierungen eingeschränkt. „<em>Das Vorgehen der Polizei gegen junge Menschen, die sich politische engagieren, konterkariert das weltoffene und pluralistische Bild, für das die Stadt Heidelberg eigentlich steht. Wir fordern die Verantwortlichen auf, entschieden gegenzulenken und endlich für Transparenz zu sorgen</em>“, erklärt eine Studentin. Bis heute hat sich die Polizei Heidelberg nicht zum Einsatz des Verdeckten Ermittlers geäußert und auch die Reglementierung von Versammlungen nimmt wie beschrieben kontinuierlich zu. Das Bildungsstreik-Bündnis fordert das Absehen von den Auflagen und der restriktiven Genehmigung von Versammlungen, sowie eine Stellungnahme der Polizei Heidelberg zum Einsatz des Verdeckten Ermittlers „Simon Brenner“.</p>
<p>Für Rückfragen können Sie sich gerne an die Pressegruppe des Bildungsstreik-Bündnisses Heidelberg wenden:</p>
<p>Mail: <a href="mailto:presse@bildungsstreik-hd.de">presse@bildungsstreik-hd.de</a><br />
Tel.: 0176 38541695</p>
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		<title>Eilmeldung &#8211; Pfefferspray und Knüppel</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Kultusministerkonferenz, die heute in Bonn tagt, wurde vom Bildungsstreikbündnis bundesweit zur Demonstration rund um den Tagungsort aufgerufen. Gleichzeitig wurde auch von Gewerkschaftsseite zur Demonstration aufgerufen und auch der DHV (Deutsche Hochschulverband) hat seine Mitglieder dazu aufgerufen ihre Studierenden in ihren Anliegen zu unterstützen und dafür Lehrveranstaltungen zu verlegen. Die TeilnehmerInnen &#8211; je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der <a title="KMK" href="http://www.kmk.org/">Kultusministerkonferenz</a>, die heute in Bonn tagt, wurde vom Bildungsstreikbündnis bundesweit zur Demonstration rund um den Tagungsort <a href="http://www.kmk-nachsitzen.de/">aufgerufen</a>. Gleichzeitig wurde auch von Gewerkschaftsseite zur Demonstration aufgerufen und auch der DHV (Deutsche Hochschulverband) hat seine Mitglieder dazu <a href="http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M55552987ffc.html">aufgerufen</a> ihre Studierenden in ihren Anliegen zu unterstützen und dafür Lehrveranstaltungen zu verlegen.</p>
<p>Die TeilnehmerInnen &#8211; je nach Quelle zwischen 5.000 und 10.000 Menschen &#8211; reisten mit Bahnen, Bussen und sgar mit einem Boot aus Mainz an. Die Demonstration, die am Mittag in Godesberg starte, zog zum Tagungsort in der Bonner Innenstadt, wo mehrere strategische Kreuzungen blockiert wurden, um das im Motto erklärte Ziel &#8220;Kultusminister nachsitzen&#8221; zu erreichen.</p>
<p>Die Polizei agierte stellenweise äußerst brutal und ging ohne erkennbare Gründe mit Brutalität gegen friedliche Demonstrierende vor. In einer <a title="Mitteilung der Bonner Polizei" href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/1528281/polizei_bonn">Pressemitteilung der Bonner Polizei</a> ist im Gegensatz zu uns vorliegenden Augenzeugenberichten davon die Rede, daß der Einsatz von Beamten behindert wurde &#8211; womit offensichtlich eine Erklärung für den massiven Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken geliefert werden soll.</p>
<p>Wir haben per Telefon Interviews mit AktivistInnen geführt, um einen Eindruck von der Stimmung und den Ereignissen vor Ort zu bekommen:</p>
<p><a href="http://www.bildungsstreik-hd.de/wp-content/uploads/2009/12/interview1.2.mp3">Interview 1</a></p>
<p><a href="http://www.bildungsstreik-hd.de/wp-content/uploads/2009/12/interview1.2.mp3"></a><a href="http://www.bildungsstreik-hd.de/wp-content/uploads/2009/12/interview2.2.mp3">Interview 2</a></p>
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		<title>Auftakt zum Heißen Herbst</title>
		<link>http://www.bildungsstreik-hd.de/2009/11/18/auftakt-zum-heisen-herbst/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 23:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung zur Demonstration am Dienstag, 17.11.09 in Heidelberg Zur heutigen Auftaktdemonstration zum „Heißen Herbst des Bildungsstreiks 2009“  in Heidelberg fanden sich mehr als 2000 SchülerInnen, Studierende, Dozierende, LehrerInnen und weitere Beteiligte des Bildungssektors ein. Die TeilnehmerInnen forderten die Abkehr von der Ökonomisierung der Bildung, sowie  den Abbau sozialer Barrieren für den Zugang zur Bildung wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><img class="size-medium wp-image-1246  aligncenter" title="DSC_9727_2" src="http://www.bildungsstreik-hd.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC_9727_21-300x201.jpg" alt="DSC_9727_2" width="300" height="201" />Pressemitteilung zur Demonstration am Dienstag, 17.11.09 in Heidelberg</strong><br />
Zur heutigen   Auftaktdemonstration   zum   „Heißen   Herbst   des   Bildungsstreiks   2009“   in Heidelberg fanden sich mehr als 2000 SchülerInnen, Studierende, Dozierende, LehrerInnen und weitere Beteiligte des Bildungssektors ein.<br />
Die TeilnehmerInnen forderten die Abkehr von der Ökonomisierung der Bildung, sowie  den Abbau sozialer Barrieren für den Zugang zur Bildung wie KiTa-, Ausbildungs- oder Studiengebühren. Zudem setzten sie sich für die komplette Überarbeitung der Bachelor­ und Masterstudiengänge, die Demokratisierung des Bildungssystems und für Verbesserungen der Lehr­ und Lernbedingungen ein.  Der heute ebenfalls stattfindende <a href="http://emancipating-education-for-all.org/">&#8220;International   Student&#8217;s   Day&#8221;</a> betont   außerdem,   dass   die   AktivistInnen   die   Probleme   in einem globalen Kontext sehen.<br />
Im   Rahmen   des   Bildungsstreiks,   der   bereits   im   Sommer   diesen   Jahres  ca.   270.000 Menschen   auf   die   Straße  brachte,   fanden   auch   heute   wieder   in   über   50   Städten Demonstrationen, Kundgebungen und andere Aktionen statt, um erneut den Unmut über die momentane Bildungspolitik zu artikulieren.<br />
Vor der eigentlichen Demonstration zogen SchülerInnen von Schule zu Schule um in einem Sternmarsch zahlreich zur Auftaktveranstaltung im Neuenheimer Feld zu gelangen. Der Heidelberger Demonstrationszug bewegte sich von hier aus     über   den   Bismarckplatz, Hauptknotenpunkt   des öffentlichen Nahverkehrs,   bis   zur   Abschlussveranstaltung   auf   dem   Uniplatz.   Während   der Demonstration wurde die Stimmung durch Sprechchöre, Trommelklänge der &#8220;Sambartistas&#8221; und die breite Zustimmung der Heidelberger Bevölkerung angeheizt. Gegen Ende zog die Demonstration am Carolinum, der Heidelberger zentralen   Universitätsverwaltung,   vorbei. Hier  wurde  in   einer Rede  darauf  hingewiesen, dass   dieses   Gebäude   ursprünglich   von   Studierenden   selbstverwaltet   bewohnt   und schlussendlich unter der Regierung des ehemaligen Ministerpräsidenten Hans Filbinger polizeilich geräumt wurde. Einige TeilnehmerInnen der Demonstration nutzten die Möglichkeit, das Carolinum gemeinsam zu besichtigen und eilten die Treppen der Universitätsverwaltung hinauf, um im Gebäude ihre Präsenz zu zeigen und ihre Forderungen zu unterstreichen. Im Anschluss wurde die Demonstration friedlich beendet und klang mit der feurigen Rede eines Studierenden aus, in der er die Streikenden ermutigte, ihren Protest laut weiterzuführen.<br />
Momentan finden sowohl aus Solidarität zu den Besetzungen der österreichischen Universitäten als auch zum Einsatz für eigene Forderungen nach Freiraum und mehr studentischer Mitbestimmung an den Hochschulen in fast allen Universitätsstädten in Deutschland Besetzungen von Hörsälen statt. <a href="http://www.bildungsstreik-marburg.de/aktionen-und-demos-am-17-november">Allein am heutigem Dienstag wurden in Deutschland 18 neue Hörsäle von Studierenden übernommen</a>, was die Zahl der besetzten Universitäten in Deutschland auf über 50 schnellen lässt.</p>
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		<title>Presserklärung des bundesweiten Bildungsstreikbündnisses zu den Bildungsprotesten in Europa</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 15:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre M</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Presseerklärung des bundesweiten Bildungsstreik-Bündnisses zu den Bildungsprotesten in Europa Nachdem im vergangenen Sommer mehr als 270000 Menschen in ganz Deutschland im Zuge des Bildungsstreiks gegen die Missstände im Bildungssystem protestierten, breiten sich die in Österreich aufgeflammten Proteste in den letzten Tagen international aus. Insgesamt wurden mehr als 30 Hochschulen besetzt, davon allein 24 in Deutschland. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Presseerklärung des bundesweiten Bildungsstreik-Bündnisses zu den Bildungsprotesten in Europa</h4>
<p>Nachdem im vergangenen Sommer mehr als<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,630965,00.html"> 270000 Menschen in ganz Deutschland</a> im Zuge des Bildungsstreiks gegen die Missstände im Bildungssystem protestierten, breiten sich die in <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/wiener-unis-brennen-weiter/">Österreich aufgeflammten </a>Proteste in den letzten Tagen international aus. Insgesamt wurden mehr als 30 Hochschulen besetzt, davon allein 24 in Deutschland.</p>
<p>Die Forderungen umfassen sowohl konkrete Veränderungen im Hochschulsystem, die unter dem Schlagwort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bologna-Prozess">&#8220;Bologna Prozess&#8221;</a> die Neufassung der Studiengänge zu einem einheitlichen Bachelor/Master System betreffen, als auch gemeinsam mit SchülerInnen, Lehrenden und Erziehenden entwickelte Verbesserungen mit sozialer Tragweite: freie Entfaltung in der Bildung statt Leistungsdruck und frühzeitiger Selektion, Übernahme in den Ausbildungsberuf und Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Die Entwicklung in Deutschland steht im Kontext der flächendeckenden &#8220;Befreiung&#8221; von Universitäten mit nahezu identischer Zielsetzung in Österreich, die mit der spontanen Besetzung der Wiener Akademie der bildenden Künste am 20.10. begann. Eine Liveschaltung zwischen den Universitäten Wien und Heidelberg gab den Anstoß für eine Solidarbesetzung zweier Hörsäle; weitere Hochschulen folgten.</p>
<p>Im Lauf des gestrigen Tages hat sich die Anzahl der <a href="http://rhein-zeitung.de/on/09/11/12/rlp/t/rzo638367.html">besetzten Hochschulen</a> auf 24 verdoppelt, obwohl die Besetzungen in Marburg, Münster und Darmstadt durch die <a href="http://www.jungewelt.de/2009/11-09/034.php">Polizei aufgelöst</a> wurden.</p>
<p>Die gewaltsame Unterbindung friedlicher Proteste gegen die gesellschaftspolitischen Problemfelder, die im Bildungssektor kumulieren, wurde, wie zahlreiche Solidarisierungen zeigen, von Gewerkschaften, Parteien und breiten Schichten der Bevölkerung verurteilt. Dass diese dennoch als übliches Mittel zur Verhinderung des kollektiven Meinungsausdrucks eingesetzt wird, belegt der jüngste Fall der gewaltsamen <a href="http://www.london-se1.co.uk/news/view/4192">Räumung des Londoner &#8220;College of Communication&#8221;</a>. Wir verurteilen die Unterdrückung der Proteste und den Einsatz der Polizei gegen gewaltfreie Protestierende, wie sie auch für einige deutsche Unis im Raum steht.</p>
<p>International sind derzeit mehr als 60 Gruppen in fast 30 Ländern in einen Protest unter dem Slogan „<a href="http://www.emancipating-education-for-all.org/">Education is NOT for $A₤€!</a>“(Bildung ist keine Ware) aktiv. Neben Nachbarländern wie Schweiz, Österreich und Polen sind auch Staaten wie Sierra Leone, Indonesien oder Albanien, wo der Hungerstreik erste Erfolge zeitigt, in die Bemühungen gegen die Kommerzialisierung der Bildung eingebunden.</p>
<p>Spätestens nach deutschlandweiten <a href="http://wiki.bildungsstreik-bawue.de/index.php/Hauptseite">Demonstrationen am 17.11</a>. werden sich sowohl europäische Staaten wie Italien und Frankreich, als auch Städte in Übersee wie <a href="http://www.ucstrike.com/">Berkeley, USA,</a> der Protestbewegung anschließen. Die Bildungsstreik Protestwoche vom 30.11. &#8211; 4.12. wird die Basis für weitere Aktionen in Deutschland und Europa schaffen, weil es das erklärte Ziel ist, die politischen Entscheidungsprozesse nachhaltig zu beeinflussen.</p>
<p>Wir ermutigen alle Bildungseinrichtungen aller Länder, sich dem Protest anzuschließen!</p>
<p>One World – One Struggle!</p>
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		<title>Interview mit Bundesbildungsministerin Schavan</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 14:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skazy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tagesschau hat ein Interview mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (hier lokal als mp3), gemacht. Die von Ihr geäußerte Unterstellung, Die Studentinnen und Studenten erwarten, dass das, was jetzt in der Kultusministerkonferenz vereinbart wurde, umgesetzt wird. Das bundesweite Bildungsstreik-Bündnis hat im Rahmen eines Treffens in Münster eine Pressemitteilung herausgegeben, die die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tagesschau hat ein <a title="Interview Schavan Tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio46136.html">Interview mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan</a> (hier <a href="http://www.bildungsstreik-hd.de/wp-content/uploads/2009/11/Interview_Schavan_Tagesschau.mp3">lokal als mp3</a>), gemacht. Die von Ihr geäußerte Unterstellung,</p>
<blockquote><p>Die Studentinnen und Studenten erwarten, dass das, was jetzt in der Kultusministerkonferenz vereinbart wurde, umgesetzt wird.</p></blockquote>
<p>Das <a title="bundesweites Bildungsstreik-Bündnis" href="http://bildungsstreik.net">bundesweite Bildungsstreik-Bündnis</a> hat im Rahmen eines Treffens in Münster eine <a href="http://www.bildungsstreik-hd.de/wp-content/uploads/2009/11/pm-20092018-kmk.pdf">Pressemitteilung</a> herausgegeben, die die Beschlüsse der KMK als unzureichend zurückweist. Wir erwarten im Gegenteil, daß nicht weiter Augenwischerei betrieben wird, sondern konkrete Änderungen angegangen werden &#8211; gerade auch von der KMK.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Video: Banner gegen den Ausverkauf der Bildung vom Dach der Uni ausgerollt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 20:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Youtube]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YHxfWxO6jlY&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YHxfWxO6jlY&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YHxfWxO6jlY">Auf Youtube</a></p>
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