Archiv für die Kategorie „News“

Aufruf zur Demonstration

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Bawü brennt!Bawü brennt!


Nachttanzdemo in Freiburg

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Das landesweite Bildungsstreikbündnis ruft für Samstag, den 20.11.2010 zur zweiten Freiburger Nachttanzdemo auf. Die Bildungsstreikbewegung, die Proteste um Stuttgart 21, der Kampf um Freiräume und gegen Sozialabbau sowie andere Widerstandsbewegungen werden durch staatliche Repression bedroht. Die Polizei greift bei öffentlichen Aktionen hart durch und die Staatsanwaltschaft überzieht die Protestierenden mit Strafanzeigen. Selbst schwer verletzte werden in Kauf genommen, um den politischen Kurs der Landesregierung durchzuziehen. [mehr...]

  • Wann? Samstag, 20.11.2010, 21 Uhr
  • Wo? Freiburg, Stadttheater

Bildungsstreik in Mannheim

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Für den 29. Oktober hatte das Bildungsstreik-Bündnis Mannheim zu einer Demonstration unter dem Motto „Freie Bildung für alle“ aufgerufen. Diesem Aufruf folgten etwa 300 Personen, zumeist SchülerInnen. Sie zogen am Hauptbahnhof vorbei zum Wasserturm und von dort aus über den Paradeplatz zum Marktplatz und skandierten unter anderem „Bildung krepiert, weil Scheiße regiert“ und „Hu-Hu-Humankapital“. Auf Schildern und Bannern waren Sprüche wie „Gegen eine ökonomisch definierte Universität“ und „Mitbestimmung jetzt!!!“ zu lesen.

Auf dem Marktplatz wurde schließlich noch eine Kundgebung mit Reden zum Demokratiedefizit in der Bildung und der Gesellschaft und zur Chancenungleichheit im Bildungssystem gehalten.


Bologna-Konferenz kommt

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Am nächsten Montag, den 17. Mai 2010 von 9.30–13.30 Uhr findet in Berlin die sogenannte Bologna-Konferenz des Bundesbildungsministeriums statt. Ministerin Schavan hat Vertreterinnen und Vertreter der parteipolitischen und konfessionellen Hochschulgruppen, Bildungsstreik-Aktive, der Kultusministerkonferenz sowie Wirtschaftslobbyisten eingeladen. Die Konferenz wird in Heidelberg in drei verschiedene Hörsälen übertragen

  • Heuscheuer II (direkt am Marstall)
  • Aula der alten PH
  • Chemie gHS

Die Konferenz ist nach unserer Einschätzung kein ernstzunehmender Versuch, auf die Forderungen des Bildungsstreiks einzugehen, sondern vor allem eine öffentlichkeitswirksame Show, die die ministerielle “Bereitschaft zur Kommunikation” ebenso standardisiert wie geheuchelt nach außen trägt. Im letzten Jahr wurde oft genug deutlich, dass sich die erfahrbare Kommunikation der verantwortlichen Ministerien vor allem durch Polizeipräsenz und Schlagstockeinsatz manifestiert. Nach internen Einschätzungen sind auch bei dieser Konferenz kaum inhaltliche Reformen zu erwarten.

Die Schavan-Show muss analysiert und gegebenenfalls entlarvt werden! Unsere Antwort wird deutlich ausfallen, denn wir lassen uns keine weiteren Vertröstungen und Beschwichtigungen mehr bieten!

Es scheint an der Zeit, die Umgestaltung der Schulen und Hochschulen selbst in die Hand zu nehmen.


Solidaritätserklärung zur Studierendenkundgebung zur Befreiung der Hōsei-Uni am 23. April

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Wir Studierende aus Deutschland erklären uns mit euch Studierenden aus Japan solidarisch!

Die Hōsei-Universität in Tokyo ist ein Musterbeispiel für die voranschreitende Privatisierung der Bildung nicht nur in Japan, sondern auf der ganzen Welt.
Das Rektorat der Hōsei-Universität hat schon in der Vergangenheit gewaltsam kritische Stimmen unterdrückt. Auch in diesem Jahr setzt sich die Repression gegenüber linken Studierenden ungehindert fort.
Wir fordern, dass der Ausschluss von Ikuma SAITO, Präsident der „Föderation der Kulturellen Klubs“, und die Suspendierung von Masami KURAOKA, dem Vize-Präsident von Zengakuren, von der Universitätsleitung zurückgenommen werden!

Auch an vielen anderen Unis auf der ganzen Welt kommt es zu Willkür und Repression gegenüber kritischen Studierenden. Lasst uns gemeinsam dagegen kämpfen!

Lasst uns gemeinsam für eine lebendige Uni und für freie Bildung kämpfen!

Wenn wir uns international vernetzen und weltweit solidarisch handeln, haben wir eine unschlagbare Kraft!

Für eine Vereinigung aller Studierenden!

Heidelberger Bildungsstreik-Bündnis
AG Bildungsstreik Universität Mannheim
Bildungsstreik-Bündnis Halle


Lasst uns den toten Geist beleben!

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Zum Auftakt für ein neues Semester Bildungsstreik findet am 22.04. vor dem Psychologischen Institut (Hauptstraße 47-51) eine Auftaktveranstaltung statt. Um 9:00 Uhr treffen wir uns zu einem gemeinsamen Frühstück, um ab 10:00 Uhr gestärkt in die inhaltliche Arbeit einzusteigen. Das Bündnis organisiert Workshops zu Themen wie Bildung, Elitenförderung oder Migration, die aus Input-Referaten und kritischer Diskussion bestehen.

Im Anschluss daran (ca. 16.00 Uhr) werden wir die radikale inhaltliche Kritik am maroden Bildungssystem auf die Straße tragen. Motivierte Mitstreitende finden sich zur Demonstration durch UNSERE Stadt Heidelberg ein und beleben den toten Geist!

Programm:

  • 9 Uhr – Frühstück

  • ab 10 Uhr – Workshops
    • 10.00: Demokratie in der Schule und Privatisierung (KriSA)
      Die kritische Schülerinitiative beschäftigt sich in diesem Workshop mit den zunehmenden Privatisierungstendenzen an öffentlichen Schulen, die soziale Ungleichheit verstärken und Schulbildung zur Ware machen. Wer zahlt, der bekommt qualitativ höherwertige Bildung. Zum anderen sprechen wir über Demokratie an der Schule: warum sollen Schüler schon demokratischen Strukturen in ihrer Schule leben und wie kann das gewährleistet werden?
    • 10.00: Calais – Migration und politische Arbeit
      Die Situation in Calais zeigt die unverantwortlichen und unterdrückenden Auswirkungen europäischer Asylpolitik. Gezwungen von kapitalistischen Ausbeutungsverhältnissen, Krieg und der Unterdrückung jeglicher Freiheitsgedanken versuchen Hunderte (insbesondere aus Iran, Afghanistan, Irak, Eritrea, Ghana, Sudan) nach Großbritannien zu flüchten. Flüchten bedeutet jedoch unmenschliche Lebenssituationen, staatliche (bzw. staatlich legitimierte) Repression, Schlepperbanden, etc. Der Versuch in Calais Veränderungen herbeizuführen ist fast unmöglich in einer Gesellschaft, in der Solidarität keinen Wert besitzt. Welche Möglichkeiten für politische Arbeit dennoch bleiben, soll unser Bericht zeigen.
    • 10.00: Liquid Democracy als Studierendenvertretungs-Modell
      Direkte Beteiligung an allen Abstimmungsprozessen oder Repräsentation im parlamentarischen Modell? Das noch recht junge Demokratiekonzept “Liquid Democracy” soll beide Arten der demokratischen Organisierung unter einen Hut bringen. Die Arbeitsgruppe, die derzeit an der Umsetzung dieses Konzeptes für die Studierendenvertretung arbeitet, stellt wesentliche Elemente und Fragestellungen zum Thema vor.
    • 10.00: Fachräte und Organisierte Studierendenschaft
      Im Zuge des Bildungsstreiks haben sich an der Uni Heidelberg verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Zwei davon befassen sich im weiteren Sinne mit einer erweiterten Mitbestimmung der Studierenden: die AG Fachräte und die AG Organisierte Studierendenschaft (OS). Die eine erarbeitet ein Modell der Mitwirkung von Studierenden auf Fachebene, die zweite will das bestehende Modell der unabhängigen Studierendenvertretung weiterentwickeln. Beide AGen sollen in dem Workshop kurz vorgestellt werden.
    • 11.00: Kritik des Bologna-Prozesses
      Der Bologna-Prozess ist der politische Prozess, der für viele Veränderungen des europäischen Hochschulraumes verantwortlich ist. In diesem Workshop soll ein kurzer Überblick über den Prozess und seine Auswirkungen gegeben werden sowie eine Kritik dessen stattfinden.
    • 12.00: Eliten an der Hochschule – Folgen und warum eigentlich?
      Dieser Workshop dient dazu, einen kurzen Abriss über die Geschichte von Elitenbildung zu geben und die Folgen für die Hochschullandschaft aufzuzeigen.
    • 12.30: Standpunkte der DGB-Jugend
    • 13.00: Sex & Gender
      Die natürliche Zweigeschlechtlichkeit gilt in unserer Gesellschaft als gegeben. Neben „Mann“ und „Frau“ gibt es jedoch auch alternative Geschlechtermodelle, die die gängige Geschlechter-Einteilung kritisch hinterfragen. Im Workshop werden diese u.a. aus medizinischer und sozialwissenschaflticher Sicht vorgestellt und geben einen ersten Einblick in den Gender-Diskurs.
    • 13.00: Lernen am Ende des Neoliberalismus (GEW-Studigruppe)
      Der aktuelle Umbau des Bildungsbereichs ist mit Veränderungen verbunden, die einen neuen Zugriff auf die Subjekte deutlich werden lassen. Der Workshop versucht, einen Ausgangspunkt zu bieten, von dem aus sich (a) Bildung im Widerspruch zwischen Herrschaft und Emanzipation diskutieren lässt und (b) aktuelle Lernverhältnisse nach ihrer Verwicklung in gegenwärtige Umwälzungen der kapitalistischen Produktionsweise befragt werden können. Eine mögliche theoretische Fundierung zur Aufschlüsselung von Lernprozessen vom Standpunkt der Subjekte mag dabei eine Auseinandersetzung mit subjektwissenschaftlicher Lerntheorie im Anschluss an Klaus Holzkamp bieten. Genauer Ablauf noch in Arbeit und von den TeilnehmerInnen abhängig.
    • 13.00: Evolution der Lehre – von Humboldt zum Bachelor
      Es scheint bergab zu gehen. Habt ihr auch keine Lust mehr auf Referateseminare, unmotivierte Dozenten und stures Auswendiglernen? Wie können Alternativen aussehen? Nach einem kurzen Input wollen wir in diesem Workshop der Fachschaft Psychologie darüber gemeinsam diskutieren.
  • 16 Uhr – DEMONSTRATION (Vom Psych. Institut über Marktplatz zum Universitätsplatz)

Detaillierte Infos zu den Workshops sind im Wiki zu finden.


ENDLICH WIEDER BÜNDNISTREFFEN

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Schon wieder eine Einladung für irgendsoein Treffen wo eh nich viel geht?‏

Definitiv nicht!

Am Montag, den 18. Januar 2010, 18:00 Uhr, trifft sich das Bildungsstreik-Bündnis Heidelberg/RN zum ersten Mal seit langem wieder offiziell zum großen Bündnistreffen in den FSK-Räumlichkeiten in der Albert-Überle Straße 3-5 (diesen Montag, den 11.01.2010 wird es zudem ein kleineres Treffen geben).

Dabei wollen wir wieder gemeinsam als Bündnis von Studierenden, SchülerInnen und verschiedenen aktiven Gruppen und Einzelpersonen darüber beraten, wie wir den Bildungsstreik im neuen Jahr begehen wollen. Nach dem bundesweiten Treffen in Potsdam gibt es einen ersten groben Fahrplan, der beratschlagt werden will. Darüberhinaus ist es an der Zeit, getane und laufende Arbeit in und um Heidelberg zu beleuchten und zu konkretisieren, wohin wir im kommenden Sommer wollen.

Viel wurde gearbeitet in den letzten Wochen, lasst uns das Treffen nun nutzen, um uns alle auf Stand zu bringen und über die weitere Strategie zu beraten.
Auf dem Wiki der AG Studentische Mitbestimmung wird in den nächsten Tagen eine TOP-Liste zum gemeinsamen Sammlen zu finden sein.

Vieles ist möglich geworden durch die Arbeit des vergangenen Jahres. Nutzen wir den Stand auf den wir uns gehievt haben, um den schweren Stein, den wir langsam ins Rollen gebracht haben, weiter vor uns herzutreiben!

Bildungsstreik 2010 – Für eine freie und solidarische Bildung und den wirklich wichtigen Kampf dafür!

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.Tagesordnung für das Bündnistreffen:

Angesetzt für 3 Stunden, 18 – 21 Uhr (mit Pause)

1. Block: Einleitung ca. 20 min
- Begrüßung
- Aktuelle Entwicklung & Stand der Dinge (Freiraum, AG Studentische  Mitbestimmung, Dies Academicus, Vernetzungstreffen in Potsdam)
2. Block: Diskussion ca. 1 Stunde
- Reflexion
- Blitzlicht: Wünsche an das Bündnis, Ausblick
- Diskussion
3. Block: Organisatorisches ca. 45 min
- Termin für Regelmäßiges Bündnistreffen
- Termine
- Vorgehen im Sommer
- AGs bilden


…statt Jahresrückblick

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Heidelberg, hier Heidelberg. Wir haben Weihnachten überlebt.

Das eigentliche Ziel, wie es hier im Wandkalender festgehalten war (“24. Dezember: Weihnachten verhindern”) , wurde, seien wir ehrlich, nicht erreicht. Es ist ein Gerücht, daß der Abbau des Weihnachtsmarktes, der bereits vor den Festtagen stattfand, eine Reaktion auf die kolportierten Aktionen war. Ebenfalls ganz entschieden zurückgewiesen werden muß die Behauptung, der dem Kommerz anheim gefallene Weihnachtsmann hätte seine Flugroute aus Angst vor den eruopäischen Bildungsprotesten geändert. Wir fordern Kolumbien auf, die geheimdienstlichen Erkenntnisse in vollem Umfang zu veröffentlichen. Notfalls muß Santa vor den Internationalen Gerichtshof.

Auch wenn uns angesichts der Räumungen in Wien und München schwer ums Herz wird, werden wir an dieser Stelle dem wiederkehrenden Trend namens Jahresrückblick keinen Vorschub leisten. Sondern schon vor dem Jahreswechsel unseren Vorsatz, der auf der Agenda für 2010 steht, nennen: Es muß klar werden, daß wir auf allen Ebenen für eine bessere Gesellschaft streiten. In der breiten Öffentlichkeit ist nicht angekommen, daß der Bildungsstreik nur ein Puzzleteil im europäischen, nein, weltweiten Bildungsprotest ist. Und daß der Bildungsstreik, der auch im Aktionsbündnis “Wir zahlen nicht für eure Krise” mitwirkt, auch gegen Mißstände, die unter dem vor einer Revision stehenden Trademark “Hartz IV” segeln, kämpft. Und das nicht erst, seitdem die Slogans in Bildungs- und Arbeitsmarkt sich einander annähern.

Zur Unterhaltung, wenn es hier schon keinen Jahresrückblick gibt, die im Moment im IPW kursierenden Gerüchte:

  • Zum Jahreswechsel soll hier eine Jamsession stattfinden
  • 2010 soll das Kulturprogram weitergeführt werden, angeblich gibt es schon Zusagen
  • Streng geheim: Die Vöglein zwitschern, daß es Pläne für eine neue Besetzung gibt…

Mehr Unterhaltung? Die Zeit hat einen bemerkenswerten und äußerst lesenswerten Artikel unter dem Titel “Revolution der Tugend” veröffentlicht. Und wir haben in der Sektion Funkenflug den Neuzugang schandmaennchen.de mit “Alles wird gut!” und “… sed vitae…“. -Viel Spaß und gute Unterhaltung, hieß es früher mal…


Einladung zum Bildungsstreik-Bündnistreffen (Montag, 14.12.09)

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Heidelberg wurde in den letzten Wochen immer mehr zu einem Ort der kritischen Auseinandersetzung in Anbetracht der gegenwärtigen Bildungssituation. Auch wenn der Massenzulauf in diesen kalten Monaten nicht so hoch ausfiel wie im Juni, konnte doch einiges an politischem Bewusstsein geschaffen werden. Durch die vielen Besetzungen auf bundesweiter Ebene (Heidelberg hat 3 1/2 Wochen die Neue Uni besetzt), durch diverse Demonstrationen, unter anderem in Heidelberg, Stuttgart und Bonn, wurde das mediale und öffentliches Interesse wieder auf das Thema Bildung gelenkt. Die letzte Bildungsstreik Aktionswoche und letztlich auch der neue Freiraum, haben zumindest eine gewisse Kontinuität von politischer Außeinandersetzung und Arbeit etabliert.

Alles das, sind definitiv Erfolge, doch durch das Überschlagen der Ereignisse haben wir es seit einiger Zeit nicht mehr geschafft uns strukturiert zu treffen. Dabei wäre es dringend notwendig. Nun sollte ein Résumé aus der Bildungsstreik Woche gezogen, die ganzen vergangenen Wochen reflektiert und überlegt werden wie die nächsten Schritte aussehen sollen. Zudem sollte alles das, was vor den winterlichen Feiertagen noch getan und besprochen werden kann, gemacht werden. All diese Punkte werden am Montag in Heidelberg auf dem Bildungsstreik Bündnistreffen behandelt. Dies ist der letzte Montag in diesem Jahr an dem wir eine größere Anzahl von Menschen erreichen können.

Deswegen ist jede/r Einzelne herzlich zum Bildungsstreik Treffen am kommenden Montag (14.12.09), 18.30 Uhr, im ZFB (Zentrales Fachschaftsbüro*) eingeladen!

Wenn ihr schon Themenvorschläge habt, die ihr gerne zur Diskussion stellen würdet, schickt sie an diskussionsthemen@bildungsstreik-hd.de.

nochmal übersichtlich:
Bildungsstreik Bündnistreffen
Montag, 14.12.09 – 18.30 Uhr
*Zentrales Fachschaftsbüro (Albert- Überle-Straße 3-5, Heidelberg)


Eilmeldung – Pfefferspray und Knüppel

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Im Rahmen der Kultusministerkonferenz, die heute in Bonn tagt, wurde vom Bildungsstreikbündnis bundesweit zur Demonstration rund um den Tagungsort aufgerufen. Gleichzeitig wurde auch von Gewerkschaftsseite zur Demonstration aufgerufen und auch der DHV (Deutsche Hochschulverband) hat seine Mitglieder dazu aufgerufen ihre Studierenden in ihren Anliegen zu unterstützen und dafür Lehrveranstaltungen zu verlegen.

Die TeilnehmerInnen – je nach Quelle zwischen 5.000 und 10.000 Menschen – reisten mit Bahnen, Bussen und sgar mit einem Boot aus Mainz an. Die Demonstration, die am Mittag in Godesberg starte, zog zum Tagungsort in der Bonner Innenstadt, wo mehrere strategische Kreuzungen blockiert wurden, um das im Motto erklärte Ziel “Kultusminister nachsitzen” zu erreichen.

Die Polizei agierte stellenweise äußerst brutal und ging ohne erkennbare Gründe mit Brutalität gegen friedliche Demonstrierende vor. In einer Pressemitteilung der Bonner Polizei ist im Gegensatz zu uns vorliegenden Augenzeugenberichten davon die Rede, daß der Einsatz von Beamten behindert wurde – womit offensichtlich eine Erklärung für den massiven Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken geliefert werden soll.

Wir haben per Telefon Interviews mit AktivistInnen geführt, um einen Eindruck von der Stimmung und den Ereignissen vor Ort zu bekommen:

Interview 1

Interview 2